{"id":1325,"date":"2016-03-21T20:43:01","date_gmt":"2016-03-21T19:43:01","guid":{"rendered":"http:\/\/t4travel.de\/?p=1325"},"modified":"2017-05-04T14:43:24","modified_gmt":"2017-05-04T12:43:24","slug":"unser-artikel-im-buch-dreampions-verwirkliche-deinen-lebenstraum","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/t4travel.de\/index.php\/2016\/03\/21\/unser-artikel-im-buch-dreampions-verwirkliche-deinen-lebenstraum\/","title":{"rendered":"Buchvorstellung: T4Travel als Gastautor im Buch Dreampions"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend unseres Albanienaufenthaltes wurden wir angeschrieben, ob wir Interesse h\u00e4tten als Gastautoren einen Artikel f\u00fcr ein Buch zum Thema Traumerf\u00fcllung beizusteuern. Es h\u00f6rte sich sehr verlockend an,\u00a0wir haben uns geehrt gef\u00fchlt und das Angebot dankend angenommen.<\/p>\n<p>Das Verfassen des Artikels war eine sehr sch\u00f6ne Aufgabe, vor allem, weil wir uns selbst \u00fcber Motivationsgr\u00fcnde, Ver\u00e4nderungen vor und w\u00e4hrend der Reise klarer wurden. Zudem hat uns die Zusammenarbeit mit Henry Wedell, dem Herausgeber, bereichert und viel Spa\u00df gemacht. <strong>Nun ist es endlich soweit, das Buch ist erschienen<\/strong> und wir freuen uns es schon bald in den H\u00e4nden halten zu k\u00f6nnen (bisher haben wir nur das ebook, da wir auf Reisen sind).<\/p>\n<p>Der Titel des Buches lautet <strong>&#8220;Dreampions&#8221;<\/strong>, herausgegeben von Henry Wedell und Verena Tuppy. Darin beschreiben 25 verschiedene Gastautoren, wie sie ihren Traum in die Tat umgesetzt haben, von R\u00fcckschl\u00e4gen, \u00c4ngsten und Gl\u00fccksmomenten bis hin zu pers\u00f6nlichen Ratschl\u00e4gen zur eigenen Traumverwirklichung.<\/p>\n<p>Mittlerweile habe ich schon etwas in das Buch hineingeschm\u00f6kert und muss sagen, dass ich es sehr interessant und inspirierend finde, man bekommt einen Einblick in so viele verschiedene Lebenstr\u00e4ume: vom Filmemacher\u00a0Till Schauder, \u00fcber Kletterweltmeisterin <a href=\"http:\/\/www.julianewurm.de\/\" target=\"_blank\">Juliane Wurm<\/a>\u00a0bis hin zur Unicef-Botschafterin <a href=\"http:\/\/www.unicef.de\/ueber-uns\/prominente-fuer-unicef\/-\/sandra-thier\/33032\" target=\"_blank\">Sandra Thier<\/a>\u00a0ist alles mit dabei. Alle Autoren findet ihr auch hier auf <a href=\"https:\/\/www.dreampions.de\/authors\" target=\"_blank\">Dreampions.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir werden hier einen Teil unseres Artikels vorstellen. Wir hoffen Ihr habt viel Spa\u00df beim Lesen!<\/p>\n<p>Sollte Euch unser Artikel gefallen und braucht Ihr vielleicht auch Inspiration und Hilfe bei der Verwirklichung eures Lebenstraumes, k\u00f6nnen wir euch das Buch nur empfehlen! Gibt&#8217;s nat\u00fcrlich bei <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3734511151\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3734511151&amp;linkCode=as2&amp;tag=t4traexpeur-21\" target=\"_blank\">Amazon<\/a>, als klassisches Buch oder als\u00a0Ebook Version. Sicher auch gut als Geschenk f\u00fcr einen Freund der was gro\u00dfes plant!<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3734511151\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3734511151&amp;linkCode=as2&amp;tag=t4traexpeur-21\" rel=\"nofollow\"><img class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/ws-eu.amazon-adsystem.com\/widgets\/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3734511151&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=t4traexpeur-21\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" style=\"border: none !important; margin: 0px !important;\" src=\"http:\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=t4traexpeur-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3734511151\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Marlene Augsch\u00f6ll und David Kullack:\u00a0 In den Schluchten des Balkan<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;\"><em>Albanien &#8211; So muss sich das Gef\u00fchl purer Freiheit anf\u00fchlen. Wir sitzen vor unserem VW-Bus am Strand, die Sonne scheint uns ins Gesicht und in der Luft liegt der Geruch des Lagerfeuers, auf dem wir gerade Tee kochen. Mathieu, einer der Franzosen, die wir beim Trampen mitgenommen haben, jongliert mit Keulen, Arnaud baut sich eine Angel zum Fischen. Der Zufall hat uns zusammengew\u00fcrfelt und an diesen wunderbaren Ort gebracht.<br \/>\nEine tiefe Schlucht schl\u00e4ngelt sich zum Meer. An der Stelle, wo sie ins Meer m\u00fcndet, \u00f6ffnet sich ein breiter und menschenleerer Sandstrand, rechts und links umgeben von schroffen Felsen. Weiter den Canyon hinein liegt ein wundersch\u00f6ner, paradiesischer Garten mit Olivenb\u00e4umen, Farnen und Zitruspflanzen. Im Garten selbst sind wir von Vogelgezwitscher umgeben, das von den Felsw\u00e4nden widerhallt. Nachts h\u00f6ren wir das Meeresrauschen und blicken in einen wundersch\u00f6nen Sternenhimmel. Am Morgen wachen wir auf und wissen nicht, was uns der Tag bringen wird. Wir sind frei, unseren inneren Impulsen und der Kreativit\u00e4t freien Lauf zu lassen. So finden wir uns einmal beim Fischen auf einem Tretboot und ein andermal bei der Olivenernte wieder. Wir wissen noch nicht, wie lange wir hier bleiben werden. Dem inneren Rhythmus folgend gestalten wir unseren Tag und sp\u00fcren, wann es Zeit ist zu gehen.<\/em><\/span><\/p>\n<p>[&#8230;]<\/p>\n<p><strong>Die Reise und ihre Auswirkungen auf uns<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;\">David:\u00a0Am Anfang der Reise waren wir recht schnell unterwegs. Einerseits wollten wir m\u00f6glichst bald Albanien erreichen, das erste gro\u00dfe Ziel unserer Reise. Zudem fiel es mir anfangs schwer, mich komplett auf die Reise und das Leben im Bus einzulassen. Ich konnte nicht sehr lange an einem Ort verweilen, die Dinge hinnehmen, wie sie sind. Ich wollte mehr und mehr entdecken und hatte den inneren Drang, weiter ins Ungewisse aufzubrechen. Marlene hingegen wollte oft l\u00e4nger an einem Ort verweilen und zur Ruhe zu kommen. Es hat einige Wochen gedauert, bis wir uns besser aufeinander eingestellt hatten, mittlerweile haben wir meistens sogar denselben Rhythmus gefunden, was das Kommen und Gehen an einzelnen Orten betrifft.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;\">Marlene: Ich denke beim Reisen miteinander durchl\u00e4uft man einen Prozess und lernt, sich aufeinander einzustellen. Schlie\u00dflich lebt man auf sehr engem Raum zusammen und muss R\u00fccksicht nehmen. So kann man sich nicht einfach schlafen legen, denn wenn das Bett ausgefahren wird, ist im Bus kein Platz mehr. Mit der Zeit lernten wir, uns zu arrangieren und Kompromisse zu finden. Wir merkten, dass Streitpunkte angesprochen und gekl\u00e4rt werden m\u00fcssen. Ansonsten droht man im Bus zu explodieren, schlie\u00dflich kann man nicht einfach mal schnell den Raum verlassen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;\">Interessant ist, dass sich unsere Pers\u00f6nlichkeiten, unsere Ansichten und unser Verhalten im Verlauf der Reise ver\u00e4ndert haben: Wir schlossen viele interessante Bekanntschaften und waren oft \u00fcberrascht von der Gro\u00dfz\u00fcgigkeit und Herzlichkeit der Menschen. Dadurch wurden auch wir offener. So waren wir in Kroatien an einem entlegenen Stellplatz am Meer. In der N\u00e4he war ein bauf\u00e4lliges Haus, in dem eine Art Hippiekommune wohnte. Da uns die Leute fremd waren und wir sie nicht einsch\u00e4tzen konnten, waren wir vorsichtig und hielten uns fern von ihnen. Heute, zwei Monate sp\u00e4ter, fragen wir uns, wie spie\u00dfig wir wohl gewirkt haben m\u00fcssen, als wir uns in unserem \u201aheimeligen\u2018 Camper verkrochen haben, anstatt die Gruppe anzusprechen und gemeinsam eine sch\u00f6ne Zeit zu erleben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;\">Auch unser Konsumverhalten hat sich stark ver\u00e4ndert: Da wir mit wenig Budget unterwegs sind und nicht viel Stauraum haben, \u00fcberlegen wir uns gut, was wir wirklich brauchen und was nicht. Schon \u00f6fter streckte einer von uns auf dem Markt bereits die Hand nach etwas aus, um es zu kaufen, fragte sich dann aber doch noch: Brauche ich das wirklich? Hatte ich schon vorher das Bed\u00fcrfnis, dass es mir auf unserer Reise fehlt oder erst jetzt, wo ich es sehe? Wie sehr m\u00f6chte ich es wirklich und ist es mir das Geld wirklich wert? Oft waren wir im Nachhinein froh, Dinge nicht gekauft zu haben. Umgekehrt sind uns die Dinge, die wir besitzen, wichtiger als es in Deutschland der Fall war. Wir achten mehr darauf und benutzen sie so lange wie es geht. Dieses ver\u00e4nderte Konsumverhalten m\u00f6chten wir gerne f\u00fcr sp\u00e4ter beibehalten. Wir f\u00fchlen uns freier dadurch, dass wir mit weniger gl\u00fccklich sein k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;\">Marlene:\u00a0F\u00fcr mich war es speziell am Anfang unserer Reise schwierig, mich auf das Nichts-Tun einzulassen. Zu arbeiten bzw. etwas zu leisten hat in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Ich hatte ein schlechtes Gewissen nicht zu arbeiten, ich kam mir faul vor. Im Laufe der Reise dachte ich h\u00e4ufiger \u00fcber den Sinn der Arbeit und auch des Lebens an sich nach und nach einiger Zeit lie\u00df ich mich von meiner Vernunft \u00fcberzeugen: Denn wozu sollte man arbeiten und arbeiten? Um immer mehr Besitz anzuh\u00e4ufen? Ich finde, man sollte arbeiten, um die M\u00f6glichkeit zu haben, das Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Ich m\u00f6chte die Welt entdecken, meinen Horizont erweitern und mich lebendig f\u00fchlen. Ich will auf ein erf\u00fclltes Leben mit vielen Eindr\u00fccken zur\u00fcckblicken. Und das kann ich nicht, wenn ich die ganze Zeit zu Hause bin und arbeite. Wieso sollte man nicht einfach mal das Leben genie\u00dfen, wenn man irgendwie die M\u00f6glichkeit dazu hat?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;\">Wir haben unterwegs viele Menschen getroffen, f\u00fcr die ein Urlaub unvorstellbar ist, weil sie arbeitslos sind oder am Existenzminimum leben.\u00a0 Ich habe es sehr zu sch\u00e4tzen gelernt, dass wir die M\u00f6glichkeit haben unseren Traum zu leben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;\">Irgendwann regte sich in mir wieder der Wunsch, wieder etwas zu tun &#8211; im Sinne von etwas erschaffen oder mich k\u00f6rperlich zu bet\u00e4tigen. Arbeiten zu wollen war etwas ganz anderes als arbeiten zu m\u00fcssen, was urspr\u00fcnglich zu meinem schlechten Gewissen gef\u00fchrt hatte. Es ist aus einem inneren Bed\u00fcrfnis entstanden, voller Lebendigkeit und Energie. Schlie\u00dflich entscheiden wir uns zu woofen (man erh\u00e4lt Kost und Logis im Gegenzug f\u00fcr ca. f\u00fcnf Stunden Arbeit am Tag). Wir ernteten bei einer Familie Oliven und hackten Holz. Es tat richtig gut, in einer Arbeit aufzugehen, mich auch k\u00f6rperlich zu verausgaben. Ich fand die Erkenntnis, dass nichts tun allein auch nicht gl\u00fccklich macht, sch\u00f6n und wichtig.<\/span><\/p>\n<p>[&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend unseres Albanienaufenthaltes wurden wir angeschrieben, ob wir Interesse h\u00e4tten als Gastautoren einen Artikel f\u00fcr ein Buch zum Thema Traumerf\u00fcllung beizusteuern. 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